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Autor: king Verfasst am: Di Jun 17, 2008 11:50 pm Titel: STAN WINSTON IST TOT !!!!!!!
Der Filmtrick-Experte Stan Winston hat uns mit seinen Figuren verführt und Angst gemacht. Mit seiner Animatronic-Methode hauchte er den Viechern in "Jurassic Park" Leben ein und ließ den Cyborg in "Terminator 2" sein Werk verrichten. Jetzt ist Stan Winston im Alter von 62 Jahren gestorben. Was der durchschnittliche Kinogänger über Spezialeffekte weiß, lässt sich an den beiden „King Kongs“ illustrieren. Der alte Affe aus den Dreißigern, sagt einem jeder, war ein Miniaturmodell, dessen Glieder Zentimeter für Zentimeter bewegt und Bild für Bild gefilmt wurden. Und der neue Affe von Peter Jackson, der „kam eben aus dem Rechner“. Die Stopmotion-Technik dominierte bis in die Siebziger und die computergenerierten Bilder (CGI) regieren seit der Jahrhundertwende, aber die zwei Jahrzehnte dazwischen waren von den „Animatronics“ geprägt – und deren König hieß Stan Winston. Ihm verdanken wir die Dinosaurier aus „Jurassic Park“, die Monsterkönigin aus „Aliens – Die Rückkehr“, den quecksilbrigen Killerroboter in „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, Johnny Depps Gliederapparaturen in „Edward mit den Scherenhänden“, die Menschenroboter in „A.I.“ sowie gerade erst die Kristallskelette in dem neusten „Indiana Jones“. Elektronische Knochen für künstliche Häute Der junge Winston begeisterte sich für den „Planet der Affen“ und wurde Maskenbildner; seine ersten Auszeichnungen erhielt er für „Die Geschichte der Jane Pittman“, worin er die 40-jährige Schauspielerin Cicely Tyson in eine 110-jährige Greisin verwandelte. Nun war das Arbeiten mit Latex gutes altes Filmhandwerk – man denke an die Männer in Gummianzügen, welche den „Schrecken vom Amazonas“ verkörperten –, aber Winston ging bald einen wesentlichen Schritt weiter: Er baute in die künstlichen Häute ein elektronisch bewegtes Knochengerüst ein. Für „Jurassic Park 3“ etwa konstruierte Winston die größte animatronische Kreatur aller Zeiten. Sein Spinosaurus war 13,30 Meter lang und wog zwölf Tonnen, und jede Bewegung – selbst das Zwinkern seiner Augenlider – wurde hydraulisch kontrolliert; insgesamt waren in dem Saurierkorpus 671 Meter Schläuche verlegt. Acht „Puppenspieler“ mit Fernbedienungen in der Hand koordinierten die Bewegungen des Kolosses und ließen ihn zornig, hungrig oder überrascht aussehen, was immer das Skript verlangte. 90 Prozent des Spinosaurus-Auftritts wurden an dem „realen Tier“ gedreht, nur zehn Prozent stammen aus dem Computer. Der Unterschied ist kaum zu bemerken; man kann sich allenfalls mit der Faustregel behelfen, dass alle Bilder, in denen die Beine des Sauriers zu sehen sind, elektronisch hergestellt wurden, weil das Studiotier auf Schienen fuhr. Heute hampeln Akteure vor einer blauen Leinwand Die Animatronics sind – oder muss man schon sagen: waren – eine Zwischenstufe in der Evolutionsgeschichte der Filmtricks. „Mit Animatronics haben die Schauspieler die Möglichkeit, mit etwas Greifbarem in Interaktion zu treten“, beschrieb Winston einen ihrer Vorteile. „Sobald Schauspieler ins Nichts spielen, verschlechtert sich ihre Arbeit.“ In praktisch allen effektlastigen Filmen, die heute ins Kino kommen, hampeln die Akteure nur noch vor einer blauen Leinwand herum, ohne zu wissen, mit welchem Lebewesen oder welcher Explosion sie es eigentlich zu tun haben, weil die erst später am Computerschirm ins Bild eingeblendet werden; kein Schauspieler mag das, aber kaum einer gibt es zu. Winston war der Meister der High-Tech-Puppen und der Makeup-Effekte, aber er erkannte schon früh, dass an digitalen Effekten kein Weg vorbeiführen würde. So gründete er mit dem Regisseur James Cameron die Firma Digital Domain, die Animatronics und Computereffekte verschmelzen sollte und seitdem Tricks zu über 60 Filmen lieferte, darunter „Titanic“, „Apollo 13“ und „Piraten der Karibik“. Aus dieser Firma zog sich Winston jedoch wieder zurück und betrieb mit 50 Angestellten sein „Stan Winston Studio“ für animatronische Effekte. Stan Winston, der auch selbst einige Filme inszenierte – darunter Michael Jacksons „Ghosts“ – und sich selbst am liebsten als „Charakterdesigner“ sah, starb am Sonntag (Anmerkung: 15.06.2008) im Alter von 62 Jahren. Quelle: http://www.welt.de (so schön kann ich dann doch nicht schreiben... :lol: ) persönliche Anmerkung: Ich verneige mich in tiefer Trauer vor dem Mann, der meinen Träumen ein Gesicht gab und mich lehrte, Demut vor der Leistung in einem Film zu haben. Ich liebe seine Werke über alles, hab die meisten seiner neueren Filme zu hause und sehe sie immer und immer wieder gerne an. Winston schenkte allen Kindern (und auch Erwachsenen) ihre Träume. Dafür bin ich ihm mein ganzes Leben lang dankbar. Ich könnte wirklich weinen darüber, daß er jetzt von uns gegangen ist. Fassungslos war ich aber über die Ursache: In den Medien steht, daß er seit 7 Jahren Knochenkrebs hatte. Ich denke, nicht der einzige zu sein, der davon nichts wußte.


Autor: Rock Verfasst am: So Jun 22, 2008 11:12 am Titel:
:( RIP Stan. Du hast das gut beschrieben Erwin. Terminator 2 ist der Film den ich wohl mir Abstand am häufigsten gesehn hab.. Knochenkrebs; schlimme Sache. Krebs is immer kacke.


Autor: Doomhammer Verfasst am: Mo Jul 07, 2008 12:06 pm Titel:
Hab das Thema hierhin verschoben, da es in "News" nix zu suchen hat. In "News" gehts um Neuigkeiten zum Forum, den Moderatoren oder ähnliches. :P


Autor: Forenking Verfasst am: Mo Jul 07, 2008 12:06 pm Titel: Ähnliche Themen





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